Wahlen 2016

Am 11. September fanden in Niedersachsen wieder Kommunalwahlen statt. In Langelsheim wurden der Rat und die Ortsräte neu gewählt. Auch die WGL hat sich wieder zur Wahl gestellt. Wir wollen Sie hier über unsere Arbeit informieren.

Kandidaten der WGL:

Die WGL-Mitgliederversammlung hat folgende Kandidaten aufgestellt:

WGL Kandidaten 2016

Wir konnten unser Wahlergebnis von 2011 sogar etwas verbessern und sind wieder mit sechs Mitgliedern im Rat vertreten:

Barbara Eberhardt, Karl-Otto Günzler, Friedhelm Möse, Walter Ohms, Alexandra Wiedenhaupt und Heike Wodicka.

In den Orträten von Astfeld und Langelsheim konnten wir jeweils ein Mandat hinzugewinnen und sind dort jetzt wie folgt vertreten:

Ortsrat Astfeld: Barbara Eberhardt, Hans Joachim Sterner und Anna von Beöczy.

Ortsrat Langelsheim: Friedhelm Möse, Walter Ohms und Heike Wodicka.

Bisher von uns im Rat erreicht:

  • Die Jugend- und Sportförderrichtlinie wurde dahingehend geändert, dass den Vereinen jetzt auch ein Zuschuss für die Unterhaltung der vereinseigenen Gebäude gewährt wird. Die Zuschüsse an die Vereine für die Jugendarbeit wurden erhöht.
  • Der Internetauftritt der Stadt wurde überarbeitet und zeitgemäß gestaltet. Durch die Veröffentlichung von Protokollen, Vorlagen usw. besteht jetzt mehr Transparenz.
  • Die Einwohnerfragestunde im Rat wurde aufgewertet.
  • Die Aktion „Ein Baum für meine Stadt“ wurde eingeführt.
  • Lebensrettende Geräte (Defillibratoren) für die städtischen Einrichtungen sollen beschafft werden.
  • Die Zahl der Mitglieder im Rat wurde um 4 verringert.
  • Die Friedhofssatzung wurde überarbeitet. Naturnahes Bestatten ist jetzt möglich.
  • Es gibt eine gemeinsame Erklärung der Fraktionen zu den Personalkosten der Stadt.
  • Ein Hochwasserschutzkonzept wurde erarbeitet.
  • „Verschönerung“ des Kugelbrunnens im Ortsteil Langelsheim im Winter.

Wir verfolgen diese Ziele:

  • Mehr Bürgernähe und Bürgerbeteiligung. Wir wollen ein offenes und bürgerfreundliches Rathaus, in dem ein Bürgerbüro erste Anlaufstelle für alle Anliegen der Bürgerinnen und Bürger ist.
  • Vor einer Fusion mit Nachbargemeinden sind eine umfassende Bürgerinformation und eine Bürgerbefragung durchzuführen.
  • Eine verständliche und öffentliche Information über den Aufbau und Inhalt des städtischen Haushalts ist uns wichtig. Die Verschuldung der Stadt muss abgebaut werden.
  • Die frühzeitige und vollständige Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger bei größeren Bauvorhaben ist sicherzustellen.
  • Kindertagesstätten, Kindergärten, Schulen und Freizeitangebote müssen gefördert werden. Eine ausreichende und qualifizierte Betreuung der Kinder und Jugendlichen aller Altersgruppen und eine ausreichende Unterrichtsversorgung in den vorhandenen Schulen müssen gewährleistet sein. Attraktive Freizeitangebote für die Kinder und Jugendlichen und ihre Familien müssen angeboten werden. Die örtlichen Vereine müssen noch besser unterstützt werden.
  • Wir unterstützen Industrie, Gewerbe, Handwerk und Handel. Die vorhandenen Firmen und Betriebe müssen erhalten bleiben und bei ihren Ausbauplänen unter Wahrung der Umweltbelange unterstützt werden. Die Ansiedlung weiterer Unternehmen – auch in der Innenstadt – muss gefördert werden. Die Schaffung neuer Gewerbeflächen ist zu prüfen.
  • Eine nachhaltige Landwirtschaft unter Beachtung von Umwelt-, Natur- und Tierschutz muss erhalten bleiben. Wir sind für artgerechte Tierhaltung und lehnen Massentierhaltung ab.
  • Auf die Folgen der zu erwartenden weiter abnehmenden Einwohnerzahl muss frühzeitig und angemessen reagiert werden. Unsere öffentlichen Einrichtungen müssen im Rahmen der finanziellen Möglichkeiten erhalten bleiben. Ein ausreichender Anschluss an den öffentlichen Nahverkehr muss sichergestellt sein. Die Zusammenarbeit mit den Nachbargemeinden ist zu prüfen und zu vertiefen.
  • Bei nachgewiesenem Bedarf sind in allen Stadtteilen Neubaugebiete zu schaffen. Gleichzeitig sind Maßnahmen zur Beseitigung von Leerständen zu prüfen.
  • Der Hochwasserschutz ist weiter zu verbessern.
  • Das unsoziale „Kinderbonusprogramm“ muss durch eine ausgewogene Förderung von Alt- und Neubauten ersetzt werden. In Frage käme der von uns vorgeschlagene „Willkommensgruß“ für alle Kinder.
  • Die kostspielige Errichtung einer Brücke an der B 82 bei Lutter muss durch sinnvollere und preiswertere (!) Lösungen ersetzt werden.

Wir engagieren uns in den örtlichen Vereinen und beteiligen uns intensiv am Leben in unseren Stadtteilen und nehmen an den angebotenen Veranstaltungen teil (z.B. Ortsteilfeste und Seniorennachmittage).

Wir sind regelmäßig im Gespräch mit den Betrieben im Stadtgebiet und besuchen diese vor Ort. Wir suchen ständig das Gespräch mit den Bürgerinnen und Bürgern und bieten regelmäßig „Stammtische“ in den Stadtteilen an. Gerne besuchen wir die Veranstaltungen der Vereine.

Von uns gefordert aber leider (noch) nicht erreicht:

  • Senkung der Aufwandsentschädigungen für kommunale Mandatsträger.
  • Weitere Verkleinerung des Rates und des Ortsrates Langelsheim.
  • Verringerung der Zahl der Ratsgremien.
  • Erhöhung der Zuschüsse für die Freibäder in Wolfshagen und Lautenthal.
  • Verbesserung der Personalausstattung im Jugendzentrum Langelsheim.
  • Erstellung eines gesamtstädtischen Gutachtens für die Stadtentwicklung.
  • Einführung eines „Willkommensgrußes“ für jedes zugezogene Kind.
  • Abschaffung des unsozialen „Kinderbonusprogramms“, das nur Neubauten fördert und den Erwerb von bestehenden Gebäuden ignoriert.
  • Erhöhung der Haushaltsmittel für die Unterhaltung von Gemeindestraßen, Gehwegen, Brücken und baulichen Anlagen.
  • Bau eines Wetterschutzes vor der Friedhofskapelle in Langelsheim.

Wir haben eine Vielzahl von sinnvollen Beschlüssen mitgetragen:

  • Neubau des Feuerwehrgerätehauses im Stadtteil Langelsheim.
  • Beschaffung von Fahrzeugen für die Ortsfeuerwehren.
  • Erneuerung der Wasserversorgungsanlagen.
  • Sanierung des Rathauses.
  • Erschließung des Neubaugebietes „Stadtfeld II“ in Astfeld.
  • Schaffung von Bauplätzen in der Bergstadt Lautenthal
  • Sanierung der Straße „Im Stadtfeld“ in Astfeld.
  • Erneuerung von Brücken in den Stadtteilen.
  • Verbesserung des Angebotes in den Kindertagesstätten.
  • Rückführung der Neuverschuldung und ausgeglichene Haushalte.
  • Resolutionen zum Erhalt des Nahverkehrs und der Kreditinstitute.