Neues zur „Corona-Verordnung“ des Landes Niedersachsen

Angesichts des weiterhin dynamischen Infektionsgeschehens hat die Nds. Landesregierung die Corona-Maßnahmen bis zum 30. September verlängert und die entspechende Verordnung vor allem in zwei Bereichen geändert:

Regelungen für das Prostitutionsgewerbe

Die Straßenprostitution und sogen. „Prostitutionsveranstaltungen“ sind weiterhin untersagt. Bordelle und sogenannte „Lovemobile“, sind nach entsprechenden Gerichtsentscheidungen unter strengen Auflagen erlaubt.

 Regelungen für Messen

Messen, Kongresse und gewerbliche Ausstellungen sind bis zum 30. September 2020 grundsätzlich verboten. Sofern die Veranstalter jedoch ein überzeugendes Hygienekonzept vorlegen, können sie stattfinden.

Das Abstandsgebot von 1,5 Metern und die Maskenpflicht im Supermarkt sowie in Bussen und Bahnen gelten weiterhin. Wer dagegen verstößt, muss bis zu 150 Euro zahlen, die Höchstsumme für Verstöße liegt bei 10.000 Euro. Die aktuelle Fassung der Verordnung finden Sie hier: