Bundeskanzlerin Dr. Merkel: „Es ist ernst. Nehmen Sie es auch ernst“

Nachfolgend finden Sie den Text der Fernsehansprache von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zur Corona-Krise.

Die Fernesehübertragung können Sie sich z.B. auch auf der Internetseite der Tagesschau (https://www.tagesschau.de/inland/merkel-rede-109.html) oder unter: „https://www.bundeskanzlerin.de/bkin-de/mediathek/videos“ anschauen.

Markierter Radweg an der „Langen Straße“ in Langelsheim?

Der Ortsrat Langelsheim hat kürzlich seine Überlegungen zum Verkehrskonzept in der Stadt Langelsheim vorgestellt (siehe unten und Bericht in der GZ vom 19.3.20). Wir halten die Markierung von Fahrradwegen entlang der „Langen Straße“ im Ortsteil Langelsheim von der Europakreuzung bis zum REWE-Markt für sehr sinnvoll. Dies kann so erfolgen, dass keine bzw. kaum Parkplätze für PKW entfallen. Auch Querlinien im Ortseingang an der „Seesener Straße“ erscheinen uns zweckmäßig. Zur Veranschaulichung siehe diese Fotos:

Wir können nicht nachvollziehen, wie man einerseits ein „Fahrradwege-Verkehrskonzept“ beantragen kann und dann andererseits bei konkreten Vorschlägen die Belange der Autofahrer in den Vordergrund stellt. Siehe hierzu:

Sanierung des Rathauses beginnt

Im März beginnt mit der Aufstellung des Baugerüstes die Sanierung des Rathauses. Im April wird dann mit dem Austausch sämtlicher Fenster begonnen. Vor, während und nach den Arbeiten wird die Raumluft in den Büros kontrolliert (wegen möglicher Asbestbelastung). Anders als ursprünglich geplant, wird auch die komplette Gebäudehülle energetisch saniert und die Kellerdecke und der Gebäudesockel gedämmt.

Die Gesamtkosten werden voraussichtlich ca. 2,5 Millionen Euro betragen. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beteiligt sich daran mit einem Tilgungszuschusses (632.500 €) sowie mit einem Darlehen zu sehr niedrigen Zinsen (0,01%). Zur künftigen Farbgestaltung wurden die Mitarbeiter der Stadtverwaltung befragt. Sie entschieden sich für zwei Grautöne, denen die Ratsfraktionen zugestimmt haben.

Grafik: Stadt Langelsheim

Jahreshauptversammlung der WGL mit Vorstandswahlen

Die diesjährige Jahreshauptversammlung der WGL findet voraussichtlich am Dienstag den 2. Juni 2020, um 19 Uhr im „Hotel zum Löwen“ in Langelsheim (Lange Straße) statt. Die WGL-Mitglieder erhalten rechtzeitig eine Einladung.

Neben den Berichten über unsere Arbeit im Rat und in den Ortsräten sowie über den Beschluss zur Fusion mit der Samtgemeinde Lutter stehen die Wahlen des Vorstandes und der Kassenprüfer auf der Tagesordnung. Aktuell bilden den WGL-Vorstand Heike Wodicka (Vorsitzende), Barbara Eberhardt (stellv. Vorsitzende), Walter Ohms (Kassenwart) und Friedhelm Möse (Schriftführer).

Wir würden uns über Ihr Interesse und über Ihre Teilnahme sehr freuen! Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit bei uns haben, sprechen Sie uns an. Die Satzung der WGL und weitere Informationen finden Sie oben unter „Dokumente“.

Straße nach Lautenthal wird wegen Brückenneubau gesperrt

Die Straßenbrücke über die Innerste unterhalb des Staudammes der Innerstetalsperre ist schadhaft und muss erneuert werden. Es ist vorgesehen, die vorhandene Brücke (Baujahr 1962) komplett abzureissen und durch einen Neubau zu ersetzen. Für die Durchführung der Bauarbeiten wird die Landesstraße L 515 (Verbindungsstraße zwischen Langelsheim und der Bergstadt Lautenthal) ab Montag, 24. Februar, für rund 10 Monate voll gesperrt werden. Die Errichtung einer Behelfsbrücke ist aus Gründen des Umwelt- und Naturschutzes nicht zulässig und deshalb von den zuständigen Behörden abelehnt worden.

Der überregionale Autoverkehr soll weiträumig (über Seesen bzw. Clausthal-Zellerfeld) umgeleitet werden. Teilweise wird der Verkehr aber auch über die Kreisstraße K 35, die durch die Ortsmitte von Wolfshagen führt, umgeleitet werden. Mit Belastungen der Einwohner in Wolfshagen durch den zusätzlichen Verkehr  wird gerechnet.

Vertreter der Nds. Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr, des Straßenverkehrsamtes beim Landkreis Goslar und der Polizei haben bei einer Info-Veranstaltung in Wolfshagen die geplanten Maßnahmen ausführlich erläutert. Die über 100 (!) Teilnehmer trugen in der (teilweise sehr emotionalen) Diskussion ihre Bedenken gegen die Umleitung durch Wolfshagen vor und forderten weitere Entlastungsmaßnahmen (Fußgängerampel(n), Überquerungshilfen, Ausweitung der „Tempo 30 Zone“, Geschwindigkeitsmessungen, Halteverbote, Schülerlotsen u.ä.).

Auch wir werden uns dafür einsetzen, dass unverzüglich Alternativlösungen und ergänzende Maßnahmen geprüft und zeitnah umgesetzt werden. Dabei steht die Sicherheit der Kinder und Bürger für uns im Vordergrund. Die Belastungen für Wolfshagen und die Bergstadt Lautenthal müssen so gering wie möglich gehalten werden. Auch die möglichst problemlose Erreichbarkeit der Gastronomie- und Freizeiteinrichtungen an der Innerstetalsperre muss sichergestellt bleiben.

 

Lärmaktionsplanung wird beraten

Im Mai 2019 wurde im Bauauschuss der von einem Fachbüro erstellte Entwurf des Lärmaktionsplans vorgestellt (siehe unten). Dieser wurde vom Bauauschuss und vom Verwaltungsausschuss gebilligt und anschließend öffentlich ausgelegt. Es sind etliche Stellungnahmen – zum Teil mit Anregungen – eingegangen. Über diese haben jetzt der Bauausschuss und der Verwaltungsausschuss beschlossen. Abschließend wird der Rat am 26. März darüber beraten und dann den Lärmaktionsplan beschließen.

Wir begrüßen die Lärmaktionsplanung der Stadt Langelsheim und haben auf die Berücksichtigung der vorgetragenen Anregungen und Bedenken gedrungen.

Badesaison 2020: Im Freibad Langelsheim tut sich wieder was!

Auch wenn es momentan noch nicht nach Sommer aussieht, werden im Freibad Langelsheim derzeit von den Mitarbeitern des Bauhofes der Stadt wieder umfangreiche Sanierungsarbeiten durchgeführt. In diesem Jahr wird der Umkleidebereich der Damen erneuert. Auch die Erneuerung der Beckenumrandung wird fortgesetzt. Bis zur Baderöffnung (im Mai?) gibt es aber noch viel zu tun.

Wir drücken die Daumen, dass alle Arbeiten fristgerecht durchgeführt und die Becken rechtzeitig mit Wasser gefüllt werden können. Der Stadt danken wir für die Bemühungen, das Freibad zu erhalten und in einen guten Zustand zu versetzen! Auch dem Förderverein gilt unser Dank!

Kommt das geplante Industriegebiet im Innerstetal?

Im August 2017 hatte die Verwaltung die Aufstellung eines Bebauungsplanes „Innerstetal II“ und die Ausweisung eines Industriegebietes vorgeschlagen. Wir haben dies kritisch hinterfragt und deutlich gemacht, dass für uns die Ausweisung eines Industriegebietes an dieser Stelle nicht in Frage kommt und dies ausführlich begründet. Siehe hierzu Antrag BPlan Innerstetal .

Bei der „frühzeitigen Unterrichtung der Öffentlichkeit“ haben wir darauf hingewiesen, dass das geplante Industriegebiet unmittelbar an ein Landschaftsschutzgebiet angrenzt und dass dort auch Bürger wohnen.  Genau wie der anwesende Vertreter des Naturschutzbundes (NABU) haben wir die strenge Einhaltung der Belange des Natur- und Umweltschutzes gefordert.

Aus dem Kartierbericht mit Aussagen über den Artenschutz geht u.a. hervor, dass in dem Gebiet 33 Vogelarten nachgewiesen worden sind. Darunter bestandsgefährdete Arten wie Rauchschwalbe, Waldohreule, Turmfalke und Mäusebussard. Außerdem wurden verschiedene schützenswerte Fledermausarten nachgewiesen. Auch zahlreiche Amphibien (z.B. Bergmolch, Fadenmolch, Teichmolch, Erdkröte, Grasfrosch und Feuersalamander) wurden angetroffen.

Der BUND Westharz und der NABU Goslar sehen ein schützenswertes  ökologisches Kleinod, das nicht durch ein Bebauungsgebiet zerstört werden darf und fordern einen Planungsstopp. Siehe hierzu die Stellungnahme BUND und NABU . Ferner hat der NABU Goslar darauf hingewiesen, dass der von der Stadt vorgelegte Umweltbericht mit „heißer Nadel gestrickt“ sei und zahlreiche Kritikpunkte aufgelistet. So wird u.a. bemängelt, dass bei der Planung des Industriegebietes der Mindestabstand zum Hochwald auf bis zu weniger als zehn Meter unterschritten werde. Ferner wird gefordert, das überplante Gebiet nach Altlasten zu untersuchen.

Auch die Emissionen hätten bereits in den vergangenen Jahren erheblich zugenommen. Das Verkehrsaufkommen sei deutlich gestiegen und eine stärkere Belastung durch Lärm, Staub und Dreck sei festzustellen. Ferner würde auch das naheliegende Wohngebiet „Zur Kalkrösecke“ durch die Planungen erheblich betroffen. Die in die Stadt hineinziehenden Frischwinde kämen überwiegend aus südwestlicher Richtung, würden sich im jetzt naturbelassenen Teil des Innerstetals abkühlen und kämen angereichert mit Sauerstoff in die Stadt. Dieser Effekt würde bei einer industriellen Bebauung des Gebiets ausbleiben.

Auf unsere Nachfrage wurde im November 2019 im Ausschuss für Bau, Umwelt und Wirtschaft erklärt, dass die Beteiligung der Träger öffentlicher Belange durchgeführt worden sei und derzeit die Abwägung der eingegangenen Stellungnahmen erfolgt. Das Ergebnis ist uns noch nicht bekannt.

Wir sehen uns in unserer Ablehnung eines weiteren Industriegebietes an dieser Stelle bestätigt und werden auch weiterhin gründlich prüfen, ob dort die Schaffung eines Gewerbegebietes mit den Belangen des Umwelt- und Naturschutzes zu vereinbaren ist.