WGL-Ratsherr hat „runden“ Geburtstag

Am heutigen Montag feiert (unter Beachtung der aktuellen Beschränkungen) Karl-Otto Günzler einen runden Geburtstag. Die WGL-Ratsfraktion gratuliert ihm ganz herzlich und wünscht ihm alles Gute und natürlich vor allem Gesundheit! Wir freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm.

„Unser Otto“ mit Reika

Nds. Corona-Verordnung bleibt in Kraft

Die bisher in Niedersachsen gültige „Corona-Verordnung“ bleibt ohne wesentliche Änderungen zunächst auch weiterhin in Kraft. Die ab Montag, 19. April, geltende Fassung finden Sie hier (Änderungen sind gelb hervorgehoben):

Bitte halten Sie sich an die gültigen Regelungen und bleiben Sie gesund!

Bauarbeiten im Freibad

Im Freibad Langelsheim werden derzeit von der Stadt umfangreiche Sanierungsarbeiten vorgenommen: U.a. werden die Beckenköpfe in großen Umfang erneuert. Bleibt zu hoffen, dass wir einen schönen Sommer bekommen und die Corona-Lage die Öffnung und den Betrieb des Freibades zulässt. Wir freuen uns, dass die baulichen Voraussetzungen hierfür seitens der Stadt geschaffen werden.

Besuch beim Rettungsdienst des Landkreises Goslar

Bereits bei unserem Besuch in 2016 konnten wir uns über die umfangreichen Aufgaben der Feuerwehreinsatz- und Rettungsleitstelle des Landkreises Goslar informieren. Jetzt waren wir dort, um Näheres über die Einführung der „Telenotfallmedizin“ zu erfahren.

Freundlich begrüßt wurden wir vom Leiter des Fachbereiches Ordnung, Verkehr und Bevölkerungsschutz, Frank-Michael Kruckow. Anschließend stellte uns der Ärztliche Leiter des Goslarer Rettungsdienstes, Herr Dr. Tobias Steffen, ausführlich das Projekt „Telenotfallmedizin im Rettungsdienst“ vor, das im Landkreis Goslar Anfang 2021 eingeführt wurde und gemeinsam mit dem Landkreis Northeim und dem Klinikum Oldenburg realisiert wird.

„Wir haben viel Kraft und Arbeit in dieses Projekt gesteckt. Neben der Beschaffung und Erprobung von Technik und Software stand vor allem die Aus- und Weiterbildung unseres Personals im Fokus.“ Rettungs- und Notfallmediziner Dr. Steffen verspricht sich von der Einführung der Telenotfallmedizin eine weitere Verbesserung der Leistungsfähigkeit im Rettungsdienst. „Um auch in Zukunft eine qualitativ hochwertige notfallmedizinische Versorgung rund um die Uhr an jedem Ort gewährleisten zu können, müssen wir neue Wege gehen. Die Telenotfallmedizin bietet uns die Möglichkeit, in Echtzeit Daten von Notfallsituationen an erfahrene Notärzte in unserer Rettungsleitstelle zu übertragen, so dass das Personal vor Ort in der Diagnostik und Therapie unterstützt werden kann. Letztlich schaffen wir so die Voraussetzungen, um die Patientinnen und Patienten im Rettungsdienst künftig noch schneller ärztlich versorgen zu können,“ erklärte uns Dr. Steffen.

Bei der Telenotfallmedizin ist es in bestimmten Einsätzen nicht mehr zwingend notwendig, dass der Notarzt physisch vor Ort ist, sondern die ausgebildeten Notfallsanitäter durch die Nutzung moderner Informations- und Kommunikationstechnologien bei der Arbeit vor Ort unterstützt, berät und Entscheidungen trifft, die ausschließlich Ärzten vorbehalten sind.

Als Beispiel aus der Praxis nannte Dr. Steffen den Skiunfall im Winter. Während die Notfallsanitäter binnen weniger Minuten vor Ort sind, um sich um den verunglückten Sportler zu kümmern, passiert es mitunter, dass der Notarzt noch in einem anderen Einsatz gebunden ist oder aufgrund der Verkehrssituation länger zur Einsatzstelle braucht. Der Telenotfallmediziner könnte zu diesem Zeitpunkt bereits per Video und Telefon zugeschaltet sein und beispielsweise die Entscheidung zur Verabreichung von Schmerzmitteln treffen. Dem Patienten kann somit viel schneller und effektiver geholfen werden und der Notarzt auf der Straße hätte Kapazitäten hinzugewonnen, die an anderer Stelle womöglich dringender benötigt werden. Mit der Einführung eines Telenotarztes ist jedoch keine Reduktion von Notarzt-Standorten beabsichtigt, sondern vielmehr eine höhere Verfügbarkeit der Ressource Notarzt in der Fläche. Die Telenotfallmedizin stößt bislang auf eine hohe Akzeptanz bei den betroffenen Patienten.

Im Zusammenhang mit der Umsetzung des vom Kreistag Ende 2020 beschlossenen Bedarfsplanes der Rettungsdienste im Landkreis Goslar ist in Langelsheim der Neubau einer Rettungswache vorgesehen. Dieser Neubau wird im Bereich des „Businessparks Langelsheim“ in der Rosenstraße voraussichtlich im nächsten Jahr errichtet. Dort werden dann ein Rettungsfahrzeug und ein Notarzt stationiert sein. Dies begrüßen wir sehr und haben der Überlassung des Grundstückes der Stadt Langelsheim an den Landkreis im Rahmen eines Erbbaurechtsvertrages natürlich im Rat gerne zugestimmt.

Wir waren wieder sehr beeindruckt vom Umfang und von der Leistungsfähigkeit des Rettungsdienstes im Landkreis Goslar. Wir halten die Einführung der „Telenotfallmedizin“ für sehr sinnvoll und bedanken uns für die interessante und umfangreiche Information bei den Herren Kruckow und Dr. Steffen.

Bauausschuss tagt

Am Mittwoch, 21. April um 18 Uhr, findet die öffentliche Sitzung des Ausschusses für Bau, Umwelt und Wirtschaft im Großen Saal der Wolfshäger Festhalle statt. Auf unseren Antrag hin wird über den aktuellen Stand der Hochwasserschutzmaßnahmen berichtet werden. Ferner wird das „Projekt Bahnhof Langelsheim“ vorgestellt und über den Winterdienst berichtet. Der Sachstand bei den Maßnahmen „Braunschweiger Straße“ und „Dünnschichtenprogramm 2021“ wird erläutert werden. Auch über ein mögliches Fahrradwege-Verkehrskonzept für Langelsheim wird der Ausschuss diskutieren. Im Anschluss an die öffentliche Sitzung findet noch eine nichtöffentliche Sitzung statt.

Viele interessante Themen. Informieren Sie sich und nehmen Sie an der Sitzung teil. Wir würden uns über Ihre Teilnahme freuen!

Frohe Ostern!

In diesem Jahr ist wieder alles anders als in „normalen“ Zeiten: kein Osterfeuer, keine Urlaubsreisen und Treffen mit der Familie sind nur in sehr begrenztem Umfang möglich. Trotzdem:

Wir wünschen Ihnen und Ihren Familien ruhige Ostertage und vor allem: bleiben Sie gesund!

Niedersachsen passt seine Corona-Verordnung erneut an

Am 03. März hatten sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf die Verlängerung des bestehenden Lockdowns geeinigt (siehe unten). Inzwischen wurde Ziffer 4 dieses Beschlusses aufgehoben. Auch das Land Niedersachsen hat seine Corona-Verordnung angepasst. Die Neufassung tritt am Montag, 29. März 2021, in kraft. Hier finden Sie die aktuelle Fassung:

Siehe hierzu auch die

Bleiben Sie gesund und bitte halten Sie sich an die gültigen Regeln!

Kurze Ratssitzung

Vor der Sitzung des Rates hatten alle Teilnehmenden die Möglichkeit, sich kostenlos und freiwillig einem „Corona-Schnelltest“ zu unterziehen. Dieses Angebot wurde zahlreich angenommen.

Aufgrund der Corona-Lage wurde von den Fraktionen zu den einzelnen Tagesordnungspunkten auf Ausführungen der Verwaltung verzichtet und es gab nur einige wenige Wortbeiträge. Alle Vorlagen wurden vom Rat einstimmig beschlossen. Zu nennen sind insbesondere die Ernennung eines Ortsbrandmeisters und eines stellv. Ortsbrandmeisters der Ortsfeuerwehr Bergstadt Lautenthal, die Jahresabschlüsse der Stadtwerke und der Städtischen Betriebe, der Erbbaurechtspachtvertrag für die neue Rettungswache Langelsheim, der Erlass der KiTa-Gebühren und der Erwerb eines Grundstücks im Bereich Braunschweiger Straße/Rosenstraße.

„Osterruhe“ gekippt!

Bundeskanzlerin Merkel hat den Bund-Länder-Beschluss zur „Osterruhe“ (siehe Artikel unten) zurückgenommen. Die Idee sei zwar mit bester Absicht entworfen worden, zu viele Fragen – von der Lohnfortzahlung bis zur Lage in Geschäften und Betrieben – hätten in der Kürze der Zeit aber nicht so gelöst werden können, wie es nötig gewesen wäre. Die zusätzlichen Ruhetage über Ostern kommen also doch nicht.